LALLF qualifiziert Kartoffelselekteure im ‘Virusschaugarten’ – Kartoffelviren vom Acker bekommen!

„Das Alleinstellungsmerkmal unserer derzeitigen „Selektionstage“ in Gülzow, einer Qualifizierung von Kartoffelselekteuren, liegt darin, dass wir alle wichtigen viralen Erkrankungen auf Versuchsflächen an der gewachsenen Kartoffelpflanze zeigen“, sagt Joachim Vietinghoff, Leiter des Pflanzenschutzdienstes im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock. „Die Selekteure können daran lernen, was sie vom Pflanzkartoffelfeld entfernen müssen, um das Wachstum gesunder und sortenreiner Bestände zu unterstützen“, ergänzt er. In einem Theorie- und einem Praxisteil lernen in diesen Tagen knapp 150 engagierte Frauen und Männer, überwiegend aus Mecklenburg-Vorpommern und weiteren vier Bundesländern, die „Bilder“ der Krankheiten (Symptome) und Ausprägungen viraler Erkrankungen der Kartoffeln kennen. Dazu wird im LALLF jährlich extra ein halber Hektar Pflanzkartoffeln in verschiedenen Parzellen und in einem „Virusschaugarten“ angebaut, um Beispiele der Blattroll-, Y-, A-, M-, X- und S-Viren zeigen zu können. Mehr

BLE Marktbericht: Präsenz inländischer Frühkartoffeln weitete sich massiv aus

Die Präsenz inländischer Frühkartoffeln weitete sich massiv aus. Da die Nachfrage nicht mit der ausgedehnten Verfügbarkeit Schritt halten konnte, waren die Verkäufer gezwungen, ihre Forderungen zu reduzieren. Dies betraf indes nicht nur die einheimischen Chargen, sondern auch die italienischen und zyprischen. Speziell die Partien aus dem Süden Europas vergünstigten sich angesichts der erstarkten deutschen Konkurrenz punktuell sehr kräftig. Immerhin belebten die gewährten Verbilligungen das anschließende Verkaufsgeschehen. Lagerkartoffeln büßten an Wichtigkeit ein; die angebotenen Mengen verringerten sich zusehends. Dies wirkte sich in der Regel jedoch nicht auf die Kurse auf, die häufig auf dem Niveau der Vorwoche verharrten. Allein in Frankfurt stiegen sie für einheimische Annabelle sogar ein wenig an. Lesen Sie hier den vollständigen Marktbericht.

BLE Marktbericht: Heimische Speisefrühkartoffeln gewannen an Bedeutung

Deutsche Speisefrühkartoffeln gewannen allmählich an Bedeutung. Neben Erzeugnissen aus der Pfalz gelangten inzwischen auch niedersächsische Produkte in den Handel. Teils griffen die Kunden bei den inländischen Annabelle, Berber und Leyla gerne zu, teils zögerten sie wegen der hohen Preise, einer uneinheitlichen Sortierung oder zu junger Schale. Die Bewertungen neigten verschiedentlich zur Schwäche. Die Importe aus Italien oder Zypern litten unter der erstarkenden Konkurrenz aus Deutschland. Sie verloren sukzessive an Beachtung. Um den Verkauf nicht unnötig ins Stocken geraten zu lassen, gewährten die Vermarkten immer wieder leichte Vergünstigungen. Das Sortenspektrum hatte sich in diesem Sektor nicht verändert. Die Wichtigkeit alterntiger Lagerkartoffeln ging zurück. In der Regel korrelierten Angebot und Nachfrage genügend miteinander. Lesen Sie hier den vollständigen BLE Marktbericht.

Neuer Laserscanner filtert giftige Pommes Frites

Inmitten wachsender Sorge über die Entdeckung von krebsverursachenden Chemikalien in Chips und Pommes Frites hat ein junger Wissenschaftler ein neues Lasersystem entwickelt, das geschälte Kartoffeln in der Fabrik scannt, um toxische Zusammensetzungen zu entdecken und zu verhindern, dass sie den Verbraucher erreichen. Anfang dieses Jahres hat Food Standards Agency (FSA) Warnungen über das Essen überbratener Kartoffeln, verbrannten Toasts und Chips herausgegeben, die krebsverursachende Chemikalien wie Acrylamide enthalten können, die sie für eine ernste Gesundheitsdrohung für Milliarden von Verbrauchern halten. Mehr

Alemania: Kartoffeln, Weitere Fruchtfolge ist gefragt

Der Anbau von Kartoffeln wird eine immer größere Herausforderung – nicht nur wegen zunehmender Resistenzen, sondern auch aufgrund fehlender neuer Wirkstoffe. Beim Kartoffel-Symposium, das kürzlich in Bremen stattfand, informierte Syngenta. Der Rückblick auf die Krautfäule-Saison 2016 zeigte, dass die Bedingungen optimal für Infektionen waren. Der Boden sei nie richtig abgetrocknet, so Dr. Harry Jansing, Fachberater bei Syngenta. Daher sei der Krautfäuledruck von Mitte Mai bis Ende August durchgehend sehr hoch gewesen. Durch den fehlenden Frost seien die Infektionen bereits sehr früh erfolgt. Besonders wichtig sei es bei der Krautfäule, die Primärinfektion sofort zu erfassen. Dass sich Kartoffelanbauer von zu engen Fruchtfolgen verabschieden sollten, dafür plädierte Berater Martin Kanders von der LWK Nordrhein-Westfalen. Eine weite Fruchtfolge mit Vorfrucht Winterweizen und Ölrettich sei am besten, so Kanders.  Continue reading

Kartoffeln mögen stabilisierten N-Dünger

Image result for kartoffelsortenStabilisierter Stickstoffdünger kann im Kartoffelbau seine Stärken ausspielen, das zeigen mehrjährige Exaktversuche der Landwirtschaftlichen Fachschule Hollabrunn. Viel hilft nicht immer viel – dieser Leitsatz aus der Medizin gilt auch für die Düngung im Kartoffelanbau. Eine Versuchsserie der LFS Hollabrunn hat gezeigt, dass die höchste ausgebrachte N-Menge nicht immer auch den höchsten Ertrag bringt. Für die Bemessung der Düngergaben im Kartoffelbau sind folgende Faktoren maßgebend:
• Standort,
• Sorte bzw. Verwertungsrichtung,
• Ertragsniveau und Qualitätsziel.
Neben der Nährstoffmenge gilt es zudem auch, die zeitliche Bereitstellung an den Bedarf der Kartoffelpflanze anzupassen. Der Stickstoffbedarf ist zu Beginn der Pflanzenentwicklung zunächst gering – in den ersten sechs Wochen werden nur 30 kg N/ha eingelagert. Mehr

HANSA Terminhandel GmbH Marktkommentar Kartoffeln: Erfolgreiche Rohstoffschonung – Belgiens Vorräte größer als im Vorjahr

Image result for hansa terminhandelDie große weltweite Nachfrage nach europäischen Kartoffelprodukten lässt vermuten, dass insbesondere Belgien und Holland mindestens so viel produzieren werden, wie im Vorjahr. Da aber diese beiden Länder im letzten Herbst kaum mehr geerntet haben, griffen Frittenhersteller frühzeitig auf Rohwarenimporte zurück. Dabei waren sie nicht wählerisch und kauften alles, was sich zur Herstellung ihrer Produkte eignete. Wie viele Kartoffeln eingeführt wurden, war lange Zeit schwer zu schätzen. Letzte Woche hat der Wallonische Kartoffelverband nun etwas mehr Licht in die Sache gebracht, denn es wurden dort die Kartoffelvorräte bei den Bauern geschätzt. Von in Belgien gewachsenem Rohstoff wurden von November 2016 bis Januar 2017 lediglich 723.000 Tonnen genutzt. Das waren 230.000 Tonnen weniger als im selben Zeitraum im Vorjahr.  Continue reading

Mit Smart Breeding gegen Kartoffelviren

Kartoffeln, robust, Virenresisistenz, Smart BreedingKartoffeln sind allerdings äußerst anfällig für Krankheiten – sich rasch ausbreitende Pilze, Viren oder Fadenwürmer können massive Ernteausfälle verursachen. Ertragreiche und krankheitsresistente Kartoffeln sind daher die zentralen Ziele der Züchter. Die vielen verschiedenen Kartoffelsorten sind das Ergebnis jahrhundertelanger Auslesezüchtung. Diese allein auf phänotypischen Merkmalen beruhende Züchtung ist äußerst aufwendig und langwierig. Bis zu zehn Jahre dauert es, bis eine neue Sorte entwickelt und auch für den Anbau zugelassen ist. Deswegen haben auch in der Kartoffelzüchtung molekularbiologische Testverfahren und bioinformatische Analysen – das sogenannte Smart Breeding – Einzug gehalten. Im Rahmen der BMBF-Förderinitiative KMU-innovativ haben Pflanzenzüchter wertvolle diagnostische Werkzeuge entwickelt, die dazu eingesetzt werden, Kartoffelsorten voneinander zu unterscheiden und im Genom nach relevanten Resistenzgenen gegen Krankheitserreger zu fahnden. Mehr

Norika: Neue Knollensorten brauchen Zeit

Ein kräftiger Geschmack, gelbes Fleisch und rote Schale – das ist das Ergebnis der Züchtungsarbeit von Bernd Truberg und seinen Kollegen. Getauft wurde die neue Speisekartoffel auf den Namen Baltic Rose. Baltic Rose, Linus und Triton – auf diese klangvollen Namen hört nicht etwa der neueste tierische Nachwuchs im Zoo und es sind auch nicht die Namen von imposanten Kreuzfahrtschiffen. Nein, die Bezeichnungen stehen für die neuesten Kartoffelsorten, die die Forscher und Mitarbeiter der Firma Norika gezüchtet haben. „Diese drei Sorten wurden jetzt zugelassen“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Walter. Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt sich das Unternehmen aus Groß Lüsewitz mit der Kartoffelzucht und Vermehrung, bringt neue Sorten auf den Markt, die den geänderten Umweltbedingungen und besonderen Anforderungen wie Hitze oder Trockenheit im Ausland angepasst und gegen Schädlinge resistent sind. Doch bis es eine neue Sorte tatsächlich auf die Teller der Verbraucher schafft, ist es ein langer Weg. Allein bei Baltic Rose hat es von der Kreuzung bis zur Zulassung elf Jahre gedauert. „Kartoffelzucht braucht Durchhaltevermögen“, weiß Walter. Mehr

Lamb Weston auf der Internorga: Eine Ode an die Fritte

Bild vergrößern: Lamb Weston auf der Internorga: Eine Ode an die FritteLamb Weston präsentiert vom 17. bis 21. März auf der Internorga (Halle B4, Stand 306) das aktuelle Produktportfolio und originelle Ideen für die Gastronomie. Welche Vielfalt an Möglichkeiten die Kartoffel zu bieten hat, zeigen die Küchenprofis von Kollege zu Kollege. Im Fokus steht bei Lamb Weston in diesem Jahr die Süsskartoffel – ob nun als Shoestring Fries oder als CrissCuts Gitterkartoffel mit der Extraportion Geschmack. Wie Gastronomen ihre Fritten stilvoll in Szene setzen und kreativ kombinieren, zeigt das Unternehmen der Leitmesse für den Ausser-Haus-Markt in Hamburg. Christian Schramm, Country Sales Manager DACH & North East Europe bei Lamb Weston erklärt, warum die Süsskartoffelpommes auf keiner Karte fehlen dürfen: “In einer Marktforschungsstudie, die wir in Europa und dem Mittleren Osten durchgeführt haben, haben wir herausgefunden, dass Gäste eine zusätzliche Beilage bestellen, wenn Süsskartoffel-Pommes angeboten werden. Das eröffnet neue Möglichkeiten, die Verkaufszahlen und den Umsatz zu steigern. Und da Süsskartoffel-Pommes besonders sättigend sind, reichen kleinere Portionsgrössen. So lässt sich ein Gewinnzuwachs leicht realisieren.” Mehr

Schweizer Kartoffelernte reicht Chipshersteller nicht

Wegen des schlechten Kartoffelernte im vergangenen Jahr muss der Aargauer Hersteller der “Zweifel Chips” Kartoffel unter anderem aus Deutschland zukaufen. Das berichtet die Aargauer Zeitung. “Zweifel Chips” wirbt damit, dass in normalen Erntejahren alle Kartoffeln für die Chips aus der Schweiz kommen. Selbst im langjährigen Durchschnitt soll das immer noch für 95 Prozent der Kartoffeln gelten. Wohl aber nicht in diesem Jahr. Wegen des ungünstigen Wetters sind die Schweizer Ernte und auch die Kartoffeln selbst 2016 kleiner ausgefallen: Rund 20 Prozent der Kartoffelmenge muss der Chipshersteller aus Spreitenbach im Kanton Aargau demnach zukaufen – aus Italien, Frankreich, Belgien, Holland und Deutschland. (SWR)

Der Kartoffelkalender: Was passiert wann?

In Deutschland gibt es das ganze Jahr über Kartoffeln, aber geerntet werden sie nur einmal im Jahr – oder etwa nicht? Was ist eigentlich das Besondere an Frühkartoffeln, und was passiert, wenn die Knollen runter vom Acker sind? Der kleine Kartoffelkalender gibt Antworten und erklärt, was im Kartoffelanbau im Laufe eines Jahres passiert. Januar bis Juni – die Frühkartoffelzeit: Schon zu Jahresbeginn werden die Frühkartoffeln für die bevorstehende Auspflanzung fit gemacht: In Kisten keimen sie in speziellen Räumen vor, bevor es im Februar/März dann ab auf die Felder geht. Da es zu diesem Zeitpunkt noch sehr kalt sein kann, werden Vliese über die Kartoffeldämme gelegt. Diese schützen zum einen vor Frost, zum anderen speichern sie die Wärme der Sonne, wodurch das Wachstum gefördert wird. Im Juni beginnt die Ernte der Frühkartoffeln. Bei diesen ist die Haltbarkeit zunächst begrenzt: Maximal zwei Wochen sollten die Knollen aufbewahrt werden. Mehr

WWF-Bericht über die Kartoffel nennt PENNY mit Bio-Helden als Vorreiter

PENNY Markt GmbH“Darüber hinaus sollte der Handel mehr Verantwortung für die ihm vorausgehende Lieferkette übernehmen und sich gemeinsam mit den Akteuren entlang der Lieferkette der Aufgabe stellen, an steigender Wertschätzung und Wertschöpfung von Lebensmitteln mitzuwirken. Mit gutem Beispiel gehen die “Biohelden” von PENNY voran. Für ausgewählte Produkte wurden die Qualitätsanforderungen gelockert und mehr Ware schaffte es in die Vermarktung. Das Programm ist erfolgreich und sollte Nachahmer finden”, lautet eine Schlussfolgerung des soeben veröffentlichten WWF-Berichts “Kleine Makel – Große Folgen”. Autor Frank Brendel beleuchtet darin die Lebensmittelverluste entlang der Lieferkette am Beispiel der Kartoffel. Mehr

Kartoffelsprechtag: Weniger Kartoffeln, mehr Pommes

Die Deutschen essen weniger Kartoffeln. „Der Frischverzehr hat mit 19 Kilogramm pro Kopf den geringsten Wert aller Zeiten erreicht“, sagte Saatzucht-Vorstand Axel Lohse am Dienstag beim Kartoffel-Sprechtag der Genossenschaft und der Landwirtschaftskammer-Bezirksstelle Bremervörde. Der Rückgang ist vor allem auf die geringe Verwendung an Kartoffeln zur Aufbereitung als Frischware für den Lebensmitteleinzelhandel zurückzuführen, nach 24,5 Kilogramm je Kopf und Jahr im Wirtschaftsjahr 2014/15 waren es bei der jüngsten Einschätzung nur noch 19,1 Kilogramm. Dagegen gewannen Kartoffeln in Form von vielfältigen Produkten geringfügig hinzu und erreichten etwa 34 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Weiteren Berechnungen zufolge stieg der Verbrauch von Tiefkühlprodukten, also vor allem von Pommes frites und Chips. „Das Verhältnis von Frischprodukten zu den Fertigprodukten hat inzwischen ein Verhältnis von eins zu zwei erreicht“, sagte Lohse im Vortrag über den Kartoffelmarkt. (Tageblatt)

Kochtypen von Kartoffeln – Von mehlig bis festkochend

Kochtypen von Kartoffeln - Von mehlig bis festkochendDass es nicht nur eine Sorte Kartoffeln gibt, ist wohl allgemein bekannt. Auch die unterschiedlichen Bezeichnungen – festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend – sind geläufig. Aber was genau steckt hinter diesen Kategorien? Worauf kommt es beim Kochen an und was kann man mit den unterschiedlichen Typen machen? Wir haben die Antworten. Sicher ist jeder schon einmal an einem Büfett oder in der Kantine in den Genuss von Kartoffeln gekommen, die nicht sehr viel Biss hatten und eher wie Püree anmuteten. Oft handelt es sich dabei aber gar nicht um mehligkochende Knollen, sondern um festkochende, die länger garen mussten, als es ihnen lieb war. Wenn es nicht das Mundgefühl ist, woran werden die verschiedenen Kategorien also festgemacht? Mehr

“Kids an die Knolle 2017”: RWZ-Tochterunternehmen beteiligen sich an DKHV-Schulgartenprojekt

DKHVKindern Kenntnisse über Natur, Umwelt und gesunde Ernährung am Beispiel der Kartoffel vermitteln – das ist das Ziel des Projekts „Kids an die Knolle“, an dem sich die Tochterunternehmen der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) Wilhelm Weuthen GmbH & Co. KG, Maurer Parat GmbH und Karland Agrarprodukte GmbH & Co. KG beteiligen. „Kids an die Knolle“ wurde 2008 vom Deutschen Kartoffelhandelsverband e.V. (DKHV) als bundesweites Projekt ins Leben gerufen. Unterstützt wird es von der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Im Rahmen dieses Projekts lernen Schüler im schuleigenen Garten, wie Kartoffeln angebaut werden. Mitgliedsunternehmen des DKHV – wie Weuthen in Nordrhein-Westfalen, Maurer Parat in Rheinland-Pfalz oder Karland in Thüringen – stellen den Schulen Pflanzkartoffeln zu Verfügung und begleiten die Klassen sowie die Schulgartenlehrer während des Schuljahres. Mehr

Kanadas Ureinwohner waren Kartoffelbauern

Eine Variante der Kartoffel, die sogenannten Wapatos, wurde bei Ausgrabungen in Kanada gefunden. (Symbolbild)Die archäologische Untersuchung eines Ackers im kanadischen Westen habe “den ersten Beleg” dafür erbracht, dass die Jäger-und-Sammler-Kulturen damals planmässige Landwirtschaft betrieben hätten, heisst es in einer Studie in der Dezemberausgabe des Fachmagazins “Science Advances”. Bei den Ausgrabungen fanden die Archäologen mehr als 3700 so genannte Wapatos – eine Variante der Kartoffel. Die Überreste der antiken Knollen seien dunkelbraun bis schwarz, von den meisten sei nur noch die Schale übrig, einige wiesen aber noch Stärke im Inneren auf, schreiben die Wissenschaftler um die Archäologin Tanja Hoffmann von der kanadischen Simon Fraser University. Ihre Funde machten die Wissenschaftler auf altem Stammesland der Katzie-Indianer im Bundesstaat British Columbia. Mehr

Kartoffel wurde bereits vor 3.800 Jahren angebaut

Nordamerikanische Ureinwohner haben schon vor mehr als 3.800 Jahren Kartoffeln angebaut. Die archäologische Untersuchung eines Ackers im kanadischen Westen habe „den ersten Beleg“ dafür erbracht, dass die Jäger-und-Sammler-Kulturen damals planmäßige Landwirtschaft betrieben hätten, heißt es in einer Studie in der Dezember-Ausgabe des Fachmagazins „Science Advances“. Bei den Ausgrabungen fanden die Archäologen mehr als 3.700 Wapatos, eine Variante der Kartoffel. Die Überreste der antiken Knollen seien dunkelbraun bis schwarz, von den meisten sei nur noch die Schale übrig, einige wiesen aber noch Stärke im Inneren auf, schreiben die Wissenschaftler um die Archäologin Tanja Hoffmann von der kanadischen Simon Fraser University. Ihre Funde machten die Wissenschaftler auf altem Stammesland der Katzie-Indianer im Bundesstaat British Columbia. Bei den Grabungen entdeckten sie auch rund 150 durch Feuer gehärtete Holzwerkzeuge, die offenbar zur Ernte der Knolle eingesetzt wurden. (Orf.at)

Drahtwürmer sind die neuen Feinde der Kartoffel

Er macht den Kartoffelanbauern derzeit schwer zu schaffen: der Drahtwurm.Früher waren es die Kartoffelkäfer, heute sind es die Drahtwürmer. Obwohl Kartoffelkäfer nach wie vor Thema im Kartoffelanbau sind, verursachten aber gerade in diesem Jahr Drahtwürmer durch ihre Fraßtätigkeit in Zusammenhang mit Krautfäule gravierende Einbußen bei der Kartoffelernte. Der Ertrag schrumpft von 200 Dezitonnen pro Hektar auf 60 Dezitonnen. “Die monetären Verluste im Kartoffelbau liegen im Bereich von 500 bis 2500 Euro pro Hektar”, erklärt Kartoffelspezialist Hans-Jürgen Meßmer, Leiter des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Außenstelle Donaueschingen (LTZ), vielen noch als Saatbauamt in Erinnerung. Mehr

Kartoffel: So gesund ist die Knolle wirklich!

Die Kartoffel ist gesünder als viele denken - sie hilft gegen zahlreiche Beschwerden.Kartoffeln gelten als typisch deutsches Gericht. In vielerlei Variationen werden sie als Beilage oder Hauptspeise serviert. Doch nur wenige wissen, wie gesund die Kartoffel wirklich ist! In der beliebten Knolle stecken zahlreiche Nährstoffe, die sich direkt auf unser Wohlbefinden auswirken. Wenn wir über die heilende Wirkung der Kartoffel wissen, können wir die Knolle zukünftig viel gezielter einsetzen. Kartoffeln wirken beruhigend auf Magen und Darm.  Als altes Hausmittel gegen Sodbrennen gilt der Saft der rohen Kartoffel, den man entweder selbst pressen oder aber im Reformhaus kaufen kann. Der Kartoffelsaft ist ein natürlicher Säurehemmer. Aus diesem Grund wird er auch gerne gegen Gastritis eingesetzt. Mit Kartoffeln verbinden wir häufig verarbeitete Produkte – wie Pommes oder Chips. Dabei vergessen wir, dass die Kartoffel pur sehr gut gegen einen zu hohen Cholesterinwert wirkt. Mehr

Kartoffel-Bank in Peru – Mission: Welt vor Hunger retten

KartoffelDie Knolle ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Menschheit. Und sie ist in Gefahr: Der Klimawandel könnte ihre Existenzgrundlage zerstören. Doch das Internationale Kartoffel-Zentrum in der peruanischen Hauptstadt Lima will die wertvolle Pflanze für die Nachkommen sichern. „Wir stehen vor dem gewaltigen Problem des Klimawandels. Alle Regionen werden davon betroffen sein“, sagte der Agraringenieur Alberto Sala vom peruanischen Kartoffelzentrum im Sputnik-Interview. „Es ist wichtig, die Kartoffelsamen in einem Keimplasma zu erhalten – einer Mischung aus Genen, die durch Reproduktion mithilfe der Keimzellen vererbt werden. Unser Zentrum verfügt über eine der weltweiten größten Kartoffelbanken, um das Welthungerproblem der Zukunft zu lösen“, erklärte der Fachmann. Mehr

‘Fachkraft Kartoffel’: Neues Aus- und Weiterbildungskonzept gestartet

Seit den 90er Jahren gibt es die brancheninterne Aus- und Weiterbildung „Fachkraft Kartoffel“, die vom Ausschuss der Spitzenverbände getragen und vom Deutschen Kartoffelhandels-verband e.V. (DKHV) umgesetzt wird. Doch Strukturwandel und Nachwuchssorgen gehen auch an der Kartoffelbranche nicht spurlos vorüber. Nun geht die Branche unter Federführung des DKHV neue Wege. Seit 2015 wird die Ausbildung zur Fachkraft modernisiert und strukturiert. Die Tradition der Fachkraftausbildung wird in ein breit gefasstes, modulares Aus- und Weiterbildungssystem überführt. Mehr

Bayerische Kartoffel bringt eigenes Magazin heraus

Mit 58 Kilogramm pro Kopf zählt die Kartoffel zu den beliebtesten Lebensmitteln in Deutschland. Für viele ist sie ein fester Bestandteil auf dem Speiseplan. Spannende Geschichten, wissenswerte Fakten und knifflige Kinderrätsel bietet das neue Magazin über die Bayerische Kartoffel. Kalt oder warm, als Püree, Pommes Frittes oder zum Pellen – kaum eine Speise ist so vielseitig einsetzbar wie die Kartoffel. Die energiereichen Knollen zählen zu den komplexen Kohlehydraten und sind damit ein idealer Powerbringer für ernährungsbewusste Menschen. In und unter der zarten Kartoffelschale schlummern zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe: elf verschiedene Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Stärke, Eiweiß und natürlich Wasser. Doch nicht nur darüber informiert das neue Magazin ? es blickt auch ?hinter die Kulissen?. Welche Stationen durchlaufen die Knollen eigentlich, bis sie auf unseren Tellern landen? Wie werden Pommes Frittes hergestellt und was isst eine Kartoffelkönigin am liebsten? Rezeptvorschläge aus aller Welt, Rätsel, Malbilder und Basteltipps für Kinder rund um die Powerfeldfrucht runden das Heft ab. Werfen Sie hier einen Blick in das Magazin. Für weitere Informationen: Johann.Graf@BayerischerBauernVerband.de

Niederbayern: Kartoffelwissen für Deutschland und den Rest der Welt

Foto: obx-news.Die “Erdäpfel-Experten” eines Traditionsbetriebs aus Ostbayern helfen neben internationalen Besuchern aus Afrika und Indien auch heimischen Landwirten dabei, ihre Kartoffelernte zu steigern – weil die niederbayerischen Erdäpfel in ganz Europa immer beliebter werden. “Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln”, heißt es im Sprichwort. Dass der Volksmund in diesem Punkt nicht Recht hat, beweist seit vielen Jahren ein niederbayerischer Traditionsbetrieb: Gäste aus der ganzen Welt geben sich dort regelmäßig die Klinke in die Hand, um die neuesten Erkenntnisse rund um den Anbau der stärkehaltigen Knollen mit nach Hause zu nehmen. Mehr

Belana ist die Siegerin der Wahl zur Thüringer Kartoffel des Jahres

Bildquelle: Shutterstock.com KartoffelÜber 1.000 Thüringer haben seit Anfang September gewählt und jetzt wurde die Entscheidung verkündet: die Kartoffelsorte „Belana“ geht als eindeutige Siegerin bei der Wahl um die „Thüringer Kartoffel des Jahres 2016“ hervor. Am Mittwoch, den 9. November 2016 fand zum Kartoffeltag in Friemar die letzte Verkostung und damit die Entscheidung zur „Thüringer Kartoffel des Jahres 2015“ statt. Die Krönung der Siegerknolle nahm Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller persönlich zum Kartoffeltag vor. Für die Ministerin ist es ein wichtiges Anliegen, die Kartoffel als regionales Produkt mit zu unterstützen und Ihre Bedeutung als gesunder Fitmacher für alle Thüringer zu unterstreichen. Die Vielfalt der Kartoffel zeigt sich besonders in der Aktion „Thüringer Kartoffel des Jahres 2016“, bei welcher die Verbraucher gefragt sind, ihre Lieblingssorte aus vier Kandidaten zu wählen. Mehr