Speisefrühkartoffeln: Handel verlief in ruhigen Bahnen

Der Handel mit den einheimischen Speisefrühkartoffeln verlief in ruhigen Bahnen. Die unaufgeregte Nachfrage bewirkte eine zu langsame, wenn auch in der Regel kontinuierliche Räumung. Angesichts der bundesweiten Ferien konnte man mit den Umsätzen noch einigermaßen zufrieden sein. Verschiedentlich war die Bereitstellung perfekt auf den entschleunigten Vertrieb abgestimmt worden. In diesem Fall vermochten die Händler ihre bisherigen Forderungen beizubehalten. Mehrheitlich hatte sich das Interesse aber etwas  stärker reduziert. Daher musste die Preise überwiegend leicht zurückgenommen werden. Insbesondere die unteren, weniger die oberen Spannengrenzen senkten sich ab. Mehr: BLE Marktbericht KW31/17

TG Lotatoes: Innovative kalorienarme Kartoffel auf dem neuseeländischen Markt

T&G Lotatoes™ Foto © T&G LotDie ersten kalorienarmen Kartoffeln von T&G, genannt Lotatoes™, sind vollaromatisch und geben ein kremiges, köstliches Mundgefühl. Die Lotatoes™ haben 40% weniger Kohlenhydrate und weniger Kalorien als andere gewöhnlich verfügbare Kartoffelsorten (Rua und Agria). „Lotatoes befanden sich lange Zeit in der Vermarktung und sind perfekt für die Verbraucher, die nach gesünderen Optionen suchen“, sagte Michelle Singh, Marketingleiterin Neuseeland bei T&G. Die nachhaltig angebaute und natürlich auf hügeligen Farmen in Pukekohe und Ohakune gezüchtete Innovation ist eine Inspiration aus der Natur. Genau wie die Äpfel, Kiwis und andere Erzeugnisse, die das Unternehmen anbaut, wurden Lotatoes™ unter Nutzung verschiedener Kartoffelsorten gezüchtet, wobei Neuseelands erste kalorienarme Kartoffel entstand, hieß es in dem Fresh Magazine von T&G von Juni 2017. „Verbrauchertrends haben Kartoffeln bei vielen Menschen unbeliebt gemacht, wobei sie oft durch Kumara ersetzt oder einfach ganz vergessen werden. Aber Lotatoes werden die Knollen wieder auf die Einkaufslisten bringen“, sagte Michelle. Fruchtportal.de

Frühkartoffeln: Preis stach Regionalität

Bildquelle: Shutterstock.com KartoffelnNach einem schwierigen Start ist die Frühkartoffelsaison nun auf dem Höhepunkt. Zunächst hatten die Anbauer nach Mitteilung des Landvolk Pressedienstes mit witterungsbedingten Problemen wie dem viel zu kalten Frühjahr zu kämpfen, dann gab es große Anlaufschwierigkeiten bei der Vermarktung. Die kühle Witterung verzögerte den Erntestart. Da sich zugleich die Ernte im Mittelmeerraum verzögerte, trafen deutsche Partien mit Lieferungen aus Spanien und auch den östlichen Mittelmeerstaaten zusammen. Mehr

Phosphormangel in Kartoffeln

Nährstoffanalysen von Kartoffeln weisen derzeit oft Mangel an Phosphor aus. Vielfach erreichen nur Bestände mit Unterfußdüngung ausreichend hohe Werte von 0,3 bis 0,6 % P in der TS. Die Werte verwundern nicht weiter, da die Kartoffel ein schlechtes Aneignungsvermögen für Phosphor besitzt. Zudem limitierte die anfangs (nass-) kalte Witterung die Phosphoraufnahme. Später blockierte Trockenheit die P-Aufnahme. Haben die Böden darüber hinaus noch eine ungünstige Bodenstruktur, wird die Phosphoraufnahme durch schwache Wurzelbildung und geringe Wachstumsintensität stark herabgesetzt. Mehr

Älteste Kartoffeln Nordamerikas entdeckt

Klein, aber oho: Schon vor knapp 11.000 Jahren kochten und verzehrten Menschen in Nordamerika solche Knollen der Wildkartoffel Solanum jamesii.Nahrhafte Knollen: Schon vor knapp 11.000 Jahren aßen die Menschen Nordamerikas bereits regelmäßig Kartoffeln. Das belegen Körnchen von Kartoffelstärke an in Utah gefundenen Steinwerkzeugen. Die Stärke stammt von der Wildkartoffel Solanum jamesii, einer über Jahrtausende von Indianern des US-Südwestens genutzten Kartoffelart. Damit reicht die Geschichte der Kartoffel als Grundnahrungsmittel in Nordamerika weiter zurück als bisher angenommen. Die Kartoffel (Solanum tuberosum) ist schon seit Tausenden von Jahren ein wichtiges Grundnahrungsmittel der Menschheit. Zu uns nach Europa kam sie zwar wie viele andere Nutzpflanzen erst durch die Eroberung der Neuen Welt. Doch wie sich jetzt zeigt, könnten die Indianer Nordamerikas schon deutlich früher eine wilde Verwandte der heutigen Kartoffeln genutzt und vielleicht sogar angebaut haben. Mehr

LALLF qualifiziert Kartoffelselekteure im ‘Virusschaugarten’ – Kartoffelviren vom Acker bekommen!

„Das Alleinstellungsmerkmal unserer derzeitigen „Selektionstage“ in Gülzow, einer Qualifizierung von Kartoffelselekteuren, liegt darin, dass wir alle wichtigen viralen Erkrankungen auf Versuchsflächen an der gewachsenen Kartoffelpflanze zeigen“, sagt Joachim Vietinghoff, Leiter des Pflanzenschutzdienstes im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock. „Die Selekteure können daran lernen, was sie vom Pflanzkartoffelfeld entfernen müssen, um das Wachstum gesunder und sortenreiner Bestände zu unterstützen“, ergänzt er. In einem Theorie- und einem Praxisteil lernen in diesen Tagen knapp 150 engagierte Frauen und Männer, überwiegend aus Mecklenburg-Vorpommern und weiteren vier Bundesländern, die „Bilder“ der Krankheiten (Symptome) und Ausprägungen viraler Erkrankungen der Kartoffeln kennen. Dazu wird im LALLF jährlich extra ein halber Hektar Pflanzkartoffeln in verschiedenen Parzellen und in einem „Virusschaugarten“ angebaut, um Beispiele der Blattroll-, Y-, A-, M-, X- und S-Viren zeigen zu können. Mehr

BLE Marktbericht: Präsenz inländischer Frühkartoffeln weitete sich massiv aus

Die Präsenz inländischer Frühkartoffeln weitete sich massiv aus. Da die Nachfrage nicht mit der ausgedehnten Verfügbarkeit Schritt halten konnte, waren die Verkäufer gezwungen, ihre Forderungen zu reduzieren. Dies betraf indes nicht nur die einheimischen Chargen, sondern auch die italienischen und zyprischen. Speziell die Partien aus dem Süden Europas vergünstigten sich angesichts der erstarkten deutschen Konkurrenz punktuell sehr kräftig. Immerhin belebten die gewährten Verbilligungen das anschließende Verkaufsgeschehen. Lagerkartoffeln büßten an Wichtigkeit ein; die angebotenen Mengen verringerten sich zusehends. Dies wirkte sich in der Regel jedoch nicht auf die Kurse auf, die häufig auf dem Niveau der Vorwoche verharrten. Allein in Frankfurt stiegen sie für einheimische Annabelle sogar ein wenig an. Lesen Sie hier den vollständigen Marktbericht.

BLE Marktbericht: Heimische Speisefrühkartoffeln gewannen an Bedeutung

Deutsche Speisefrühkartoffeln gewannen allmählich an Bedeutung. Neben Erzeugnissen aus der Pfalz gelangten inzwischen auch niedersächsische Produkte in den Handel. Teils griffen die Kunden bei den inländischen Annabelle, Berber und Leyla gerne zu, teils zögerten sie wegen der hohen Preise, einer uneinheitlichen Sortierung oder zu junger Schale. Die Bewertungen neigten verschiedentlich zur Schwäche. Die Importe aus Italien oder Zypern litten unter der erstarkenden Konkurrenz aus Deutschland. Sie verloren sukzessive an Beachtung. Um den Verkauf nicht unnötig ins Stocken geraten zu lassen, gewährten die Vermarkten immer wieder leichte Vergünstigungen. Das Sortenspektrum hatte sich in diesem Sektor nicht verändert. Die Wichtigkeit alterntiger Lagerkartoffeln ging zurück. In der Regel korrelierten Angebot und Nachfrage genügend miteinander. Lesen Sie hier den vollständigen BLE Marktbericht.

Neuer Laserscanner filtert giftige Pommes Frites

Inmitten wachsender Sorge über die Entdeckung von krebsverursachenden Chemikalien in Chips und Pommes Frites hat ein junger Wissenschaftler ein neues Lasersystem entwickelt, das geschälte Kartoffeln in der Fabrik scannt, um toxische Zusammensetzungen zu entdecken und zu verhindern, dass sie den Verbraucher erreichen. Anfang dieses Jahres hat Food Standards Agency (FSA) Warnungen über das Essen überbratener Kartoffeln, verbrannten Toasts und Chips herausgegeben, die krebsverursachende Chemikalien wie Acrylamide enthalten können, die sie für eine ernste Gesundheitsdrohung für Milliarden von Verbrauchern halten. Mehr

Alemania: Kartoffeln, Weitere Fruchtfolge ist gefragt

Der Anbau von Kartoffeln wird eine immer größere Herausforderung – nicht nur wegen zunehmender Resistenzen, sondern auch aufgrund fehlender neuer Wirkstoffe. Beim Kartoffel-Symposium, das kürzlich in Bremen stattfand, informierte Syngenta. Der Rückblick auf die Krautfäule-Saison 2016 zeigte, dass die Bedingungen optimal für Infektionen waren. Der Boden sei nie richtig abgetrocknet, so Dr. Harry Jansing, Fachberater bei Syngenta. Daher sei der Krautfäuledruck von Mitte Mai bis Ende August durchgehend sehr hoch gewesen. Durch den fehlenden Frost seien die Infektionen bereits sehr früh erfolgt. Besonders wichtig sei es bei der Krautfäule, die Primärinfektion sofort zu erfassen. Dass sich Kartoffelanbauer von zu engen Fruchtfolgen verabschieden sollten, dafür plädierte Berater Martin Kanders von der LWK Nordrhein-Westfalen. Eine weite Fruchtfolge mit Vorfrucht Winterweizen und Ölrettich sei am besten, so Kanders.  Continue reading

Kartoffeln mögen stabilisierten N-Dünger

Image result for kartoffelsortenStabilisierter Stickstoffdünger kann im Kartoffelbau seine Stärken ausspielen, das zeigen mehrjährige Exaktversuche der Landwirtschaftlichen Fachschule Hollabrunn. Viel hilft nicht immer viel – dieser Leitsatz aus der Medizin gilt auch für die Düngung im Kartoffelanbau. Eine Versuchsserie der LFS Hollabrunn hat gezeigt, dass die höchste ausgebrachte N-Menge nicht immer auch den höchsten Ertrag bringt. Für die Bemessung der Düngergaben im Kartoffelbau sind folgende Faktoren maßgebend:
• Standort,
• Sorte bzw. Verwertungsrichtung,
• Ertragsniveau und Qualitätsziel.
Neben der Nährstoffmenge gilt es zudem auch, die zeitliche Bereitstellung an den Bedarf der Kartoffelpflanze anzupassen. Der Stickstoffbedarf ist zu Beginn der Pflanzenentwicklung zunächst gering – in den ersten sechs Wochen werden nur 30 kg N/ha eingelagert. Mehr

HANSA Terminhandel GmbH Marktkommentar Kartoffeln: Erfolgreiche Rohstoffschonung – Belgiens Vorräte größer als im Vorjahr

Image result for hansa terminhandelDie große weltweite Nachfrage nach europäischen Kartoffelprodukten lässt vermuten, dass insbesondere Belgien und Holland mindestens so viel produzieren werden, wie im Vorjahr. Da aber diese beiden Länder im letzten Herbst kaum mehr geerntet haben, griffen Frittenhersteller frühzeitig auf Rohwarenimporte zurück. Dabei waren sie nicht wählerisch und kauften alles, was sich zur Herstellung ihrer Produkte eignete. Wie viele Kartoffeln eingeführt wurden, war lange Zeit schwer zu schätzen. Letzte Woche hat der Wallonische Kartoffelverband nun etwas mehr Licht in die Sache gebracht, denn es wurden dort die Kartoffelvorräte bei den Bauern geschätzt. Von in Belgien gewachsenem Rohstoff wurden von November 2016 bis Januar 2017 lediglich 723.000 Tonnen genutzt. Das waren 230.000 Tonnen weniger als im selben Zeitraum im Vorjahr.  Continue reading

Mit Smart Breeding gegen Kartoffelviren

Kartoffeln, robust, Virenresisistenz, Smart BreedingKartoffeln sind allerdings äußerst anfällig für Krankheiten – sich rasch ausbreitende Pilze, Viren oder Fadenwürmer können massive Ernteausfälle verursachen. Ertragreiche und krankheitsresistente Kartoffeln sind daher die zentralen Ziele der Züchter. Die vielen verschiedenen Kartoffelsorten sind das Ergebnis jahrhundertelanger Auslesezüchtung. Diese allein auf phänotypischen Merkmalen beruhende Züchtung ist äußerst aufwendig und langwierig. Bis zu zehn Jahre dauert es, bis eine neue Sorte entwickelt und auch für den Anbau zugelassen ist. Deswegen haben auch in der Kartoffelzüchtung molekularbiologische Testverfahren und bioinformatische Analysen – das sogenannte Smart Breeding – Einzug gehalten. Im Rahmen der BMBF-Förderinitiative KMU-innovativ haben Pflanzenzüchter wertvolle diagnostische Werkzeuge entwickelt, die dazu eingesetzt werden, Kartoffelsorten voneinander zu unterscheiden und im Genom nach relevanten Resistenzgenen gegen Krankheitserreger zu fahnden. Mehr

Norika: Neue Knollensorten brauchen Zeit

Ein kräftiger Geschmack, gelbes Fleisch und rote Schale – das ist das Ergebnis der Züchtungsarbeit von Bernd Truberg und seinen Kollegen. Getauft wurde die neue Speisekartoffel auf den Namen Baltic Rose. Baltic Rose, Linus und Triton – auf diese klangvollen Namen hört nicht etwa der neueste tierische Nachwuchs im Zoo und es sind auch nicht die Namen von imposanten Kreuzfahrtschiffen. Nein, die Bezeichnungen stehen für die neuesten Kartoffelsorten, die die Forscher und Mitarbeiter der Firma Norika gezüchtet haben. „Diese drei Sorten wurden jetzt zugelassen“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Walter. Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt sich das Unternehmen aus Groß Lüsewitz mit der Kartoffelzucht und Vermehrung, bringt neue Sorten auf den Markt, die den geänderten Umweltbedingungen und besonderen Anforderungen wie Hitze oder Trockenheit im Ausland angepasst und gegen Schädlinge resistent sind. Doch bis es eine neue Sorte tatsächlich auf die Teller der Verbraucher schafft, ist es ein langer Weg. Allein bei Baltic Rose hat es von der Kreuzung bis zur Zulassung elf Jahre gedauert. „Kartoffelzucht braucht Durchhaltevermögen“, weiß Walter. Mehr

Lamb Weston auf der Internorga: Eine Ode an die Fritte

Bild vergrößern: Lamb Weston auf der Internorga: Eine Ode an die FritteLamb Weston präsentiert vom 17. bis 21. März auf der Internorga (Halle B4, Stand 306) das aktuelle Produktportfolio und originelle Ideen für die Gastronomie. Welche Vielfalt an Möglichkeiten die Kartoffel zu bieten hat, zeigen die Küchenprofis von Kollege zu Kollege. Im Fokus steht bei Lamb Weston in diesem Jahr die Süsskartoffel – ob nun als Shoestring Fries oder als CrissCuts Gitterkartoffel mit der Extraportion Geschmack. Wie Gastronomen ihre Fritten stilvoll in Szene setzen und kreativ kombinieren, zeigt das Unternehmen der Leitmesse für den Ausser-Haus-Markt in Hamburg. Christian Schramm, Country Sales Manager DACH & North East Europe bei Lamb Weston erklärt, warum die Süsskartoffelpommes auf keiner Karte fehlen dürfen: “In einer Marktforschungsstudie, die wir in Europa und dem Mittleren Osten durchgeführt haben, haben wir herausgefunden, dass Gäste eine zusätzliche Beilage bestellen, wenn Süsskartoffel-Pommes angeboten werden. Das eröffnet neue Möglichkeiten, die Verkaufszahlen und den Umsatz zu steigern. Und da Süsskartoffel-Pommes besonders sättigend sind, reichen kleinere Portionsgrössen. So lässt sich ein Gewinnzuwachs leicht realisieren.” Mehr